Die Otto-Dix-Stadt Gera
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Gera ist die drittgrößte Stadt im Freistaat Thüringen und war von 1564 bis 1918 Residenzstadt des Fürstentums Reuß jüngere Linie, einem von fünf Fürstentümern in Thüringen. Fürst Heinrich Posthumus (1572-1635) galt als herausragende Persönlichkeit, die sich um die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt besonders verdient gemacht hat. Die Sehenswürdigkeiten der einstigen Reußenresidenz findet man recht nahe beieinander: die Kunstsammlungen in der Orangerie, das museale Geburtshaus des berühmtesten Künstlersohnes der Stadt – Otto Dix-, das Museum für angewandte Kunst im Ferberschen Haus, Stadtmuseum und das Museum für Naturkunde mit dem angeschlossenen historischen Höhlersystem. Vom 57 m hohen Turm des Rathauses, einem Renaissancebau, hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Für ein buntes kulturelles Leben sorgen unter anderem das traditionsreiche
Theater, das Kultur- und Kongresszentrum und viele urigen Kneipen mit Live-Musik zum Tagesausklang. Das Geraer Kabarett „
Fettnäppchen“ ist ein Geheimtipp für Besucher der Stadt.
Der „Hofwiesenpark“ im Herzen der Stadt - das gefeierte Areal der Bundesgartenschau 2007 - steht nun den Bürgern Geras als Stadtpark zur Verfügung.


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