Weidatal
Die Region um die Weidatalsperren
In der Region um die Weidatalsperren zwischen Greiz und Zeulenroda schlägt das Herz des Wanderers höher. Von den hochgelegenen Punkten der östlichen Hochflächen des Vogtlandes schweift der Blick weit über das Land. Dem Auge bieten sich die bewaldeten Hänge der Mittelgebirgslandschaft und romantische Täler mit Flüssen und Bächen, die die von Wald umgebenen großen Talsperren der Region speisen.
Der Naturfreund findet hier zahlreiche Besonderheiten in Fauna und Flora. Selbst der Eisvogel wurde im Weidatal beobachtet! Die Talsperre Zeulenroda und die benachbarte Weidatalsperre locken Angelfreunde an ihre Ufer. Karpfen, Hechte und selbst Aale fühlen sich in unseren Gewässern zuhause.
Selbstverständlich werden Sie auch die berühmte Thüringer Küche kennen lernen: Grüne Klöße, Karpfen blau, Kartoffelkuchen und andere leckere Sachen.
Ein erholsamer Urlaub ist garantiert!
Zeulenroda – Triebes
http://www.zeulenroda-triebes.de
Seit dem 01.02.2006 gibt es die Doppelstadt Zeulenroda-Triebes. Für Fremde optisch längst sichtbar, wachsen hier zwei benachbarte Städte zusammen, die eine lange geschichtliche Entwicklung aufzuweisen haben. Den Charme der Kleinstadt Zeulenroda prägt das klassizistische Marktensemble mit dem 1827 erbauten Rathaus. Die Fußgängerzone mit vielen schönen alten Bürgerhäusern lädt den Besucher zum Bummeln ein.
In der Aumaischen Straße 30 befindet sich das Städtische Museum mit vielen Zeugnissen der traditionsreichen Geschichte der ehemaligen Strumpfwirkerstadt. Mit dem Nachtwächter auf einen Stadtrundgang zu ziehen, ist ein ganz besonderes Vergnügen! Dabei erfahren Sie dann auch, warum die Zeulenrodaer "Karpfenpfeifer" genannt werden.
Die Umgebung der Stadt wird heute besonders durch die beiden großen Stauseen an der Weida geprägt. Unser "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" führt direkt am Ufer der Talsperren entlang. Bei Zeulenroda führt der Weg vorbei am „Bio-Seehotel“, in dem auch Gruppen willkommen sind. Von da ist es ein kurzer Weg zur Badewelt "WAIKIKI", einem Wasserparadies mit echt hawaiianischem Ambiente, oder direkt ins romantische Weidatal mit dem Teufelsberg. Der 1. Nordic Walking Park des Deutschen Skisportverbandes in den Neuen Bundesländern nahe Weißendorf bei Zeulenroda bietet ebenfalls viele Anregungen für aktiven Urlaub.
Die kleine Stadt Triebes, Ortsteil von Zeulenroda-Triebes, liegt ebenfalls in einer wald- und wasserreichen Umgebung. Sie ist besonders durch ihre kulinarischen Spezialitäten bekannt geworden – Fleisch und Wurstwaren aus Triebes sind in Ostthüringen und darüber hinaus sehr begehrt!
Im Ortsteil Dörtendorf war der Bauerngeneral Georg Kresse in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zuhause. Der Heimatverein "Georg Kresse" pflegt das Andenken an den "Robin Hood des Thüringer Vogtlandes" sowie die reichhaltigen Bräuche des Dorflebens. Es ist schon etwas Besonderes, Georg Kresse mit seiner Frau Anna Pissel zum Dorffest zu erleben oder Gast einer echten Bauernhochzeit zu sein! Das Winkelmannsche Haus, eines der ältesten Häuser der Region, bietet interessante kulturelle Veranstaltungen. Die gastfreundliche Doppelstadt bietet Ihnen viele Annehmlichkeiten, interessante Ausflugsziele und gut ausgestattete Unterkünfte für jeden Geldbeutel.
Auma und Weidatal
www.stadt-auma.de
Die kleine Stadt Auma ist ein reizvoller Ort, der durch seine gut erhaltene kursächsische Postmeilensäule bekannt geworden. Die den Marktplatz säumenden stattlichen Gebäude - das Rathaus und viele alte Bürgerhäuser - wurden nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1790 gebaut. Der Heimatverein der Stadt Auma bewahrt die geschichtlichen Zeugnisse der Stadt liebevoll auf.
Auma ist von vielen Ausflugszielen umgeben. Ungestört kann man in der waldreichen Umgebung wandern. Ein ganz besonderes Angebot ist der gut beschilderte Planetenwanderweg, der von der Schulsternwarte Auma nach Zeulenroda führt. Hier verbindet sich das Naturerlebnis mit der anschaulichen Vermittlung von Kenntnissen über unser Sonnensystem.
Das Feriendorf Zadelsdorf welches direkt am Ufer der Talsperre Zeulenroda liegt, bietet jährlich vielen Erholungssuchenden einen Urlaub inmitten der Natur. Ruhe und Entspannung findet der Besucher hier ganz bestimmt!
Hohenleuben und Leubatal
Viele Sagen und Geschichten ranken sich um die Burgruine Reichenfels, die seit 1825 ein Museum und auch den Sitz des bekannten Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben beherbergt. Das Museum besitzt auch eine sehr umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek zur Geschichte des Vogtlandes.
Die geheimnisumwitterte und wildromantische Umgebung der Burgruine steht unter Landschafts- und Naturschutz. Mit etwas Glück begegnen Sie vielleicht der Waldfrau, die spannende Geschichten erzählen kann!
In der örtlichen Kirche beeindruckt das monumentale Altarbild "Kalvarienberg" des Hofmalers Jakobs den Betrachter wegen seiner hervorragenden Malerei und außergewöhnlichen Größe. Derzeit wird das Kunstwerk mit Hilfe zahlreicher Sponsoren restauriert. Außerdem befindet sich in dieser Kirche seit 1741 die Familiengruft des Fürstenhauses Reuss - Köstritz.
Eine Floßfahrt auf der Leubatalsperre ist ein besonderes Erlebnis! Aber Vorsicht! Manchmal treibt sich in der Gegend auch der legendäre Bauerngeneral Georg Kresse mit seinen Getreuen herum. So manche Gruppe wurde von Kresse beim Ausflug überfallen...
Liebe, Hass, Verzweiflung und Sehnsucht zeichneten das Leben des "Robin Hood des Thüringer Vogtlandes" aus. Gerüchte und Geschichten über seine Taten haben sich - wie auch die ehemaligen Schlupfwinkel - im Thüringer Vogtland erhalten.
Weida - "Wiege des Vogtlandes"
Weida liegt am Zusammenfluss der kleinen Flüsse Auma und Weida. Die an historischen Sehenswürdigkeiten reiche Stadt entstand in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und hat ihren mittelalterlichen Charakter bis heute bewahrt. Zwei historische Stadtkerne – Altstadt und Neustadt sind die Besonderheit des Ortes. Getrennt durch den Fluss Weida, hatten beide Ortsteile eigene Märkte, Mühlen, Klöster und Pfarrkirchen. Erst in der jüngeren Geschichte wurden die gemeinsam verwalteten Orte durch eine gemeinsame Befestigung verbunden.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit Weidas ist die Osterburg mit dem 54 m hohen gestuften Bergfried, welche im 12. Jahrhundert als Sitz der Vögte von Weida diente, die ein Land beherrschten, welches sich von Borna über Gera, Greiz und Plauen bis ins böhmische Eger und das oberfränkische Regnitzland erstreckte. Weida ist somit die älteste Stadt des Vogtlandes und wird auch "Wiege des Vogtlandes" genannt.
Weida ist jedoch auch ein Ort, welcher Zeugnis über die Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte ablegt: Oschütztalviadukt (Technisches Denkmal), Eisenhammer (Technisches Denkmal) und das Technisches Schaudenkmal "Lohgerberei" sind zum Besuch sehr zu empfehlen.
Vogtländisches Oberland
Pöllwitz liegt an der Landesgrenze nach Sachsen. Der Ort und die alte Wehrkirche wurden 1340 erstmalig urkundlich erwähnt.
Der "Pöllwitzer Wald" ist eines der größten geschlossenen Wald- und Wandergebiete im östlichen Vogtland. Viele Radler, Wander- und Naturfreunde erkunden die Region, in der wilde Orchideen und seltene Pflanzen wachsen. Besonders in den Morgenstunden können heimische Wildtiere und Vögel beobachtet werden. In Cossengrün gibt es sogar eine vom Alpenverein betreute Kletterwand für Mutige!
Wandert man nach Bernsgrün und Arnsgrün eröffnet sich ein herrlicher Blick in die Ferne. Bei schönem Wetter kann man sogar bis zum Ochsenkopf und zu den Kämmen des Erzgebirges sehen.
An der Bahnlinie nach Hof gelegen, bieten sich Ausflüge in das tschechische, sächsische und bayerische Vogtland an. Mehrmals im Jahr wird die Bahnlinie von historischen Dampflokomotiven befahren. Brücken wie z. B. die Göltzschtal- und Elstertalbrücke gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Vogtland.
